Vor 25 Jahren - 1987: Das Jahr der Steyr Puch

Vor 25 Jahren.

1987: Das Jahr der Steyr-Puch


Im Jahr 1986 waren die Steyr-Puch, nach dem Auslauf der Homologation 1973, erstmals wieder auf der Rundstrecke startberechtigt. Gleich in der Premierensaison konnte der Münchner Andreas Müller-Hausser den Gesamtsieg im Shell-Pokal auf einem Steyr-Puch einfahren.

Die Saison 1987 des Shell-Pokals sollte noch erfolgreicher werden: Gleich drei Fahrer der Marke aus Graz, waren auf den ersten drei Plätzen der Meisterschaftstabelle in der Division 1 bis 1300 ccm zu finden. Albert Girstl siegte vor Siggi Sengel und Dr. Heiko Jansen. 

In der kleinen Klasse bis 700 ccm tummelten sich mittlerweile bis zu 20 Teilnehmer. Neben den Puchs waren noch BMW 700, Honda 600 und NSU Prinz 2 am Start. Bis 1000 ccm waren die Fiat Abarth und DKW F12 vertreten. Die Klasse bis 1300 ccm war fest in der Hand der schnellen Mini Cooper. 

Bei den neun Rennen im In- und Ausland konnten sich sechs Mal Steyr-Puch-Piloten in die Siegerlisten der Klasse bis 700 ccm eintragen. Sengel holte vier Siege: Zwei Mal am Nürburgring, in Zandvoort und Dijon. Girstl siegte in Kassel-Calden und am Nürburgring. BMW-Fahrer Eckhard Spelsberg siegte in Hockenheim, Mainz-Finthen und am Nürburgring.

Albert Girstl zeichnete sich über die Saison gesehen als eifrigsten Punktesammler aus und sicherte sich damit den ersehnten Rundstreckentitel.


 

Text: C. & H. Peter


1987-Shell-Pokal
vor 25 Jahren-quer